Alles über ND-, CPL- und Unterwasserfilter für GoPro

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Alles over ND-, CPL- en onderwaterfilters voor GoPro

Wer schon einmal mit einer GoPro unter Wasser oder an einem sonnigen Tag in den Bergen gefilmt hat, kennt das Problem wahrscheinlich: Aufnahmen sehen manchmal ganz anders aus, als man sie selbst erlebt und beabsichtigt hat. Unter Wasser verschwinden Farben, bei hellem Sonnenlicht werden Bewegungen unnatürlich scharf und Reflexionen auf Wasser oder Fenstern können ziemlich störend sein. Glücklicherweise gibt es dafür eine schöne Lösung: die Verwendung von Filtern.

Viele Menschen wissen jedoch nicht genau, welchen Filter sie wann verwenden sollen. Denn was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Rotfilter, einem Magentafilter, einem ND-Filter oder einem CPL-Filter? Und welchen braucht man für seine Situation?

In diesem Blog erklären wir, welche GoPro-Filter es gibt, was sie tun und wann man sie verwendet. So wissen Sie genau, welcher Filter am besten zu Ihrem nächsten Abenteuer passt.

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Warum einen Filter für deine GoPro verwenden?

Eine GoPro wurde entwickelt, um überall zu filmen. Von heftigen winterlichen Wetterbedingungen bis hin zum Tiefseetauchen. Gerade weil man unter so unterschiedlichen Bedingungen filmt, muss die Kamera mit herausfordernden Lichtverhältnissen umgehen. Und obwohl moderne Actioncams unglaublich intelligent sind, kann ein Filter die Bildqualität noch erheblich verbessern.

Unter Wasser verliert man zum Beispiel schnell warme Farben wie Rot und Orange. Dadurch bekommen die Bilder einen blauen oder grünen Schleier. Bei hellem Sonnenlicht wählt eine GoPro oft eine extrem kurze Verschlusszeit, wodurch Videos unnatürlich scharf oder ruckelig aussehen können. Und beim Filmen an der Wasseroberfläche oder aus einem Auto können Reflexionen eine Aufnahme verderben.

Mit einem Filter vermeiden Sie solche Probleme sofort während des Filmens. Das sorgt nicht nur für schönere Bilder, sondern auch für Videos, die ruhiger, professioneller und natürlicher wirken.

Unterwasserfilter: Mehr Farbe beim Schnorcheln und Tauchen

Unter Wasser verändert sich Licht enorm schnell. Je tiefer man geht, desto schneller verschwinden bestimmte Farben. Besonders rotes Licht verschwindet bereits innerhalb weniger Meter. Dadurch wirken Unterwasseraufnahmen oft viel blauer oder grüner, als man sie zum Zeitpunkt des Filmens selbst wahrnimmt.

Unterwasserfilter wurden speziell entwickelt, um diese Farbabweichungen zu korrigieren. Welchen Filter Sie benötigen, hängt hauptsächlich von der Tiefe und der Art des Wassers ab, in dem Sie filmen.

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    Der Rosa-Filter: ideal zum Schnorcheln

    Ein Pinkfilter wird hauptsächlich in flachem Wasser verwendet, zum Beispiel beim Schnorcheln. Da man relativ nah an der Wasseroberfläche bleibt, ist noch viel natürliches Licht vorhanden. Ein starker Rotfilter würde in dieser Situation oft zu stark korrigieren. Deshalb funktioniert ein Pinkfilter hier besser.

    Dieser Filtertyp eignet sich für Tiefen von etwa einem halben Meter bis fünf Metern und wird häufig bei Urlauben in tropischen Gebieten verwendet. Denken Sie an das Schnorcheln zwischen Fischen, Schildkröten oder Korallenriffen in klarem Wasser. Das Bild erhält mit einem Pinkfilter warme und natürliche Farben, ohne übermäßig rot zu werden.

    Für Freizeiturlaubsvideos ist dies oft der am häufigsten verwendete Unterwasserfilter.

  • Der Rotfilter: Für tiefblaues Meerwasser

    Tauchen Sie tiefer in klares blaues Meerwasser ein? Dann landen Sie meistens bei einem Rotfilter. Je tiefer Sie unter Wasser gehen, desto stärker wird der blaue Farbstich. Ein Rotfilter gleicht diesen Verlust an warmen Farben wieder aus.

    Dieser Filter wird typischerweise in klarem Meerwasser zwischen etwa fünf und fünfundzwanzig Metern Tiefe verwendet. Besonders bei Tauchurlauben an tropischen Zielen findet man diesen Filtertyp häufig.

    Ohne Filter wirken Korallen, Fische und Hauttöne oft sehr kühl oder bläulich. Mit einem Rotfilter erhalten die Bilder viel mehr Tiefe und realistische Farben. Besonders bei sonnigen Bedingungen unter Wasser macht das einen enormen Unterschied.

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    Der Magentafilter: für grünes oder Süßwasser

    Nicht jedes Wasser ist klarblau. In Seen, Flüssen oder an bestimmten Tauchplätzen enthält das Wasser oft mehr Grüntöne. Ein Standard-Rotfilter funktioniert dort weniger gut, da neben dem Licht auch die Wasserfarbe korrigiert werden muss. Deshalb verwendet man in solchen Situationen meist einen Magenta-Filter.

    Ein Magenta-Filter korrigiert speziell den Grünstich, der in Süßwasserumgebungen häufig vorkommt. Denken Sie an Tauchen in einem See, Schnorcheln in einem Fluss oder Filmen in europäischen Binnengewässern.

    Auch diese Filter werden meist ab etwa fünf Metern Tiefe eingesetzt. Besonders für Taucher, die regelmäßig in Deutschland oder anderen europäischen Ländern filmen, ist ein Magenta-Filter oft die beste Wahl.

ND-Filter: bessere Bilder bei hellem Sonnenlicht

Neben Unterwasserfiltern sind ND-Filter bei GoPro-Nutzern äußerst beliebt geworden. ND steht für Neutral Density. Man kann es eigentlich mit einer Sonnenbrille für die Kamera vergleichen.

Ein ND-Filter reduziert die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft. Das klingt technisch, aber der Effekt spiegelt sich sofort in den Aufnahmen wider. Ohne ND-Filter wählt eine GoPro bei hellem Sonnenlicht oft automatisch eine extrem kurze Verschlusszeit. Dadurch werden Bewegungen sehr scharf erfasst. Das klingt gut, aber Videos können dadurch unnatürlich oder ruckelig wirken.

Mit einem ND-Filter entsteht eine natürlichere Bewegungsunschärfe, auch Motion Blur genannt. Dadurch wirken Bewegungen fließender. Besonders bei Action-Aufnahmen macht dies einen großen Unterschied.

Denken Sie zum Beispiel an Mountainbiken durch einen Wald, Skifahren auf einer Piste oder Motorradfahren. Ohne ND-Filter kann jedes Detail messerscharf werden, wodurch die Bilder etwas unruhig wirken. Mit einem ND-Filter erhält das Video ein ruhigeres und professionelleres Aussehen.

ND-Filter gibt es in verschiedenen Stärken. Je höher die Zahl, desto mehr Licht wird zurückgehalten.

  • ND8 wird meist bei leicht bewölktem Wetter oder während Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verwendet.
  • ND16 ist für viele Situationen die vielseitigste Wahl und funktioniert gut an sonnigen Tagen.
  • ND32 wird oft bei extrem hellem Licht verwendet, zum Beispiel am Strand, im Schnee oder in den Bergen.
  • ND64 ist hauptsächlich für sehr helle Bedingungen oder erfahrene Videofilmer gedacht, die maximale Kontrolle wünschen.

Für die meisten GoPro-Nutzer sind ND16 und ND32 die beliebtesten Optionen.

Was macht ein CPL-Filter?

Ein CPL-Filter funktioniert ganz anders als ein ND-Filter. CPL steht für Circular Polarizing Lens, und dieser Filter dient hauptsächlich dazu, Reflexionen zu reduzieren.

Wer schon einmal in der Nähe von Wasser, Fenstern oder nassen Oberflächen gefilmt hat, kennt wahrscheinlich das Problem: störende Spiegelungen, die in der Realität nicht vorhanden sind und vom Bild ablenken. Ein CPL-Filter hilft, diese Reflexionen weitgehend zu beseitigen.

Darüber hinaus sorgt ein CPL-Filter oft dafür, dass Farben tiefer und kontrastreicher wirken. Blaue Himmel werden intensiver, Wolken erhalten mehr Details, und Naturaufnahmen wirken oft lebendiger.

Deshalb sind CPL-Filter bei Reisenden, Roadtrippern und Outdoor-Creatorn beliebt. Besonders an sonnigen Tagen in der Natur sieht man den Unterschied sofort in der Aufnahme.

Ein CPL-Filter funktioniert zum Beispiel sehr gut bei:

  • Filmen an Seen oder am Meer
  • Autofahrten
  • Wanderungen in den Bergen
  • Aufnahmen bei hellem Sonnenlicht

Bei schlechten Lichtverhältnissen oder in dunklen Umgebungen hat ein CPL-Filter in der Regel weniger Mehrwert.

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Welchen Filter brauchst du?

Welcher Filter am besten zu Ihnen passt, hängt vor allem davon ab, was Sie filmen. Für das Schnorcheln in flachem Tropenwasser ist ein rosa Filter meist ideal. Wenn Sie wirklich tief in klares blaues Meerwasser eintauchen, werden Sie eher einen Rotfilter verwenden. Wenn Sie viel in grünem oder Süßwasser filmen, ist ein Magentafilter die beste Wahl.

Verwenden Sie Ihre GoPro hauptsächlich für Sport-, Reise- oder Action-Aufnahmen bei hellem Sonnenlicht? Dann sind ND-Filter wahrscheinlich interessanter. Besonders für Leute, die beim Mountainbiken, Skifahren, Motorradfahren oder Wandern filmen, sorgen ND-Filter für sehr flüssige Bilder.

CPL-Filter sind perfekt für Kreative, die viel im Freien filmen und unter Reflexionen leiden. Denken Sie an Wasser, Fenster oder nasse Oberflächen während Urlauben oder Roadtrips.

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Worauf sollte man bei GoPro-Filtern achten?

Nicht jeder Filter passt einfach so auf jede GoPro. Prüfen Sie daher immer sorgfältig, ob ein Filter mit Ihrem Modell und einem eventuellen Schutzgehäuse kompatibel ist.

Zudem gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen Filtern. Billige Filter können zusätzliche Reflexionen, Farbabweichungen oder Schärfeverluste verursachen. Daher ist es ratsam, auf Dinge wie Glasqualität, Beschichtungen und Kratzfestigkeit zu achten.

Wenn Sie viel auf Reisen, beim Wassersport oder bei Outdoor-Aktivitäten filmen, ist ein robuster Filter kein überflüssiger Luxus.

Abschluss

Ein Filter mag wie ein kleines Accessoire erscheinen, aber seine Wirkung auf Ihre Aufnahmen kann enorm sein. Besonders bei Action-Kameras wie einer GoPro, die oft unter anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt werden, hilft ein Filter, sofort bessere Ergebnisse zu erzielen.

In diesem Blog wurden die folgenden Filter behandelt:

  • Rosa Filter: zum Schnorcheln und für flaches Wasser von etwa 0,5 bis 5 Metern.
  • Rotfilter: zum Tauchen in klarem blauem Meerwasser von etwa 5 bis 25 Metern.
  • Magenta-Filter: für grünes oder Süßwasser, wie Seen und Flüsse.
  • ND-Filter: für flüssigere, filmischere Aufnahmen bei hellem Sonnenlicht.
  • CPL-Filter: für weniger Reflexionen und sattere Farben.

Egal, ob Sie in klarem tropischem Wasser schnorcheln, in einem See tauchen, während einer Wanderung filmen oder filmische Action-Aufnahmen machen möchten: Mit dem richtigen Filter holen Sie viel mehr aus Ihrer Kamera heraus.

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Häufig gestellte Fragen

Welchen GoPro-Filter verwendest du beim Schnorcheln?

Zum Schnorcheln verwendet man meistens einen Pinkfilter. Dieser eignet sich für flache Gewässer von etwa 0,5 bis 5 Metern und korrigiert leichte Farbabweichungen unter Wasser.

Wann verwendet man einen Rotfilter an einer GoPro?

Einen Rotfilter verwendet man beim Tauchen in klarem, blauem Meerwasser, meist in Tiefen zwischen 5 und 25 Metern. Der Filter korrigiert den Blaustich, der unter Wasser entsteht. Wenn Sie tiefer gehen möchten, benötigen Sie auch eine wasserdichte Videoleuchte.

Wofür ist ein Magentafilter gedacht?

Ein Magentafilter wird in grünem oder Süßwasser, wie Seen und Flüssen, verwendet. Er korrigiert den Grünstich, der in dieser Art von Wasser häufig auftritt.

Was bewirkt ein ND-Filter für deine GoPro?


Ein ND-Filter reduziert die Lichtmenge, die in die Kamera gelangt. Dadurch werden Bewegungen flüssiger und Videos wirken ruhiger und filmischer, besonders bei hellem Sonnenlicht.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem ND-Filter und einem CPL-Filter?

Ein ND-Filter reduziert das Licht und sorgt für flüssigere Bewegungen. Ein CPL-Filter reduziert Reflexionen auf z.B. Wasser, Fenstern und nassen Oberflächen und vertieft oft die Farben.